Innovation im Maschinenbau: Wie Hans Binder durch die Forschungszulage energieeffiziente Trocknungstechnologien entwickelt
Steuerliche Forschungsförderung als Innovationsmotor für den Sondermaschinenbau – ein Praxisbeispiel der Hans Binder Engineering GmbH

Inhaltsverzeichnis
Kurz erklärt: Was ist die Forschungszulage?
Die Forschungszulage ist eine steuerliche Förderung für Unternehmen, die Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen. Sie unterstützt Innovationen unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße und reduziert die tatsächlichen Entwicklungskosten erheblich.
Besonders Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau profitieren davon, da Entwicklungsprojekte häufig die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen. Gefördert werden unter anderem neue Maschinenkonzepte, Prototypen, Prozessinnovationen sowie Entwicklungen zur Energieeinsparung und Digitalisierung.
Kurz zusammengefasst:
✔ Förderung von Forschung und Entwicklung
✔ Für kleine, mittlere und große Unternehmen
✔ Steuerliche Entlastung statt klassischer Zuschuss
✔ Rechtsanspruch bei Erfüllung der Voraussetzungen
✔ Auch für mittelständische Maschinenbauer interessan
Gut zu wissen: Seit 2026 wurden die Rahmenbedingungen der Forschungszulage nochmals verbessert. Dadurch können Unternehmen höhere Kosten ansetzen und insbesondere kleine und mittlere Unternehmen von einer attraktiveren Förderung profitieren.
Forschung und Entwicklung gehören zur
Unternehmens-DNA von Hans Binder
Seit Jahrzehnten entwickelt die Hans Binder Engineering GmbH individuelle industrielle Trocknungsanlagen für unterschiedlichste Anwendungen. Anders als bei standardisierten Serienmaschinen entsteht nahezu jede Anlage als maßgeschneiderte Lösung für die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Kunden.
Die Einsatzbereiche reichen von der Schlammtrocknung über Lebensmittel, Tierfutter, Holz, Biomasse und Recycling bis hin zu zahlreichen industriellen Sonderanwendungen.
Diese Vielfalt macht kontinuierliche Entwicklungsarbeit unverzichtbar. Unterschiedliche Produkteigenschaften, steigende Anforderungen an Energieeffizienz sowie individuelle Kundenprozesse verlangen nach innovativen Lösungen, die exakt auf den jeweiligen Anwendungsfall zugeschnitten sind.
Für Hans Binder bedeutet Forschung daher nicht ausschließlich wissenschaftliche Grundlagenarbeit, sondern vor allem die kontinuierliche Weiterentwicklung bestehender Technologien und die Entwicklung neuer Verfahren, die den Kunden einen echten wirtschaftlichen Mehrwert bieten.
DAS ZIEL JEDER ENTWICKLUNG
- Geringerer Energieverbrauch
- Höhere Wirtschaftlichkeit
- Maximale Prozesssicherheit
- Individuelle Lösungen für komplexe Produkte
- Nachhaltige und ressourcenschonende Produktionsprozesse
Diese kontinuierliche Innovationsarbeit ist einer der Gründe, weshalb Unternehmen weltweit auf die individuell entwickelten Trocknungstechnologien von Hans Binder vertrauen. Jede neue Entwicklung trägt dazu bei, industrielle Trocknungsprozesse noch effizienter, wirtschaftlicher und nachhaltiger zu gestalten.
Praxisbeispiel: Eine neue Generation energieeffizienter Trocknungstechnologie
Ein aktuelles Entwicklungsprojekt zeigt beispielhaft, welchen Stellenwert Forschung und Innovation bei Hans Binder einnehmen. Das Unternehmen arbeitet derzeit an einer neuen Generation energieeffizienter Trocknungstechnologien, die den Energiebedarf industrieller Trocknungsprozesse deutlich reduzieren soll.
Für dieses Projekt investiert Hans Binder einen sechsstelligen Betrag in Forschung und Entwicklung. Ziel ist es, einen innovativen Prototypen zu entwickeln, der neue Maßstäbe hinsichtlich Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit setzt.
Geschäftsführer Hans-Xaver Hiermeier beschreibt die Bedeutung der Forschungszulage dabei sehr treffend:
„Ohne die Forschungszulage wäre so ein Projekt für uns finanziell nicht zu realisieren.“
Die Aussage verdeutlicht, wie wichtig die steuerliche Forschungsförderung insbesondere für mittelständische Unternehmen ist. Entwicklungsprojekte im Sondermaschinenbau sind häufig mit hohen Investitionen und technischen Risiken verbunden. Neue Verfahren müssen entwickelt, getestet und kontinuierlich optimiert werden, bevor sie marktreif sind.
Die Forschungszulage schafft hierfür einen wichtigen finanziellen Rahmen und unterstützt Unternehmen dabei, innovative Ideen in marktfähige Technologien zu überführen.
Weitere Einblicke in dieses Praxisbeispiel bietet der Fachbeitrag der Creditreform München:

Warum Forschung und Entwicklung im
Maschinenbau entscheidend sind
Der Maschinen- und Anlagenbau zählt zu den innovationsstärksten Wirtschaftszweigen Deutschlands. Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, Produktionsprozesse kontinuierlich effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher zu gestalten. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Energieverbrauch, Automatisierung und Ressourcenschonung.
Gerade im Sondermaschinenbau entstehen deshalb laufend neue technische Lösungen, die individuell für die Anforderungen eines Kunden entwickelt werden. Anders als bei Serienprodukten gibt es häufig keine Standardlösung – jede Anlage muss neu gedacht, konstruiert und getestet werden.
Diese Entwicklungsarbeit verursacht erhebliche Aufwendungen für Konstruktion, Berechnung, Simulation, Prototypenbau und Praxistests. Genau hier setzt die Forschungszulage an und unterstützt Unternehmen dabei, innovative Entwicklungen wirtschaftlich umzusetzen.
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG (FUE) EINFACH ERKLÄRT
Unter Forschung und Entwicklung (FuE) versteht man die systematische Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder Technologien. Ziel ist es, neue technische Erkenntnisse zu gewinnen oder bestehende Lösungen wesentlich zu verbessern. Förderfähig sind dabei insbesondere Projekte, die technisches Neuland betreten und deren Ergebnis zu Beginn noch nicht sicher feststeht.
Welche Projekte können durch die Forschungszulage gefördert werden?
Viele Unternehmen gehen davon aus, dass ausschließlich Universitäten oder große Konzerne Forschungsförderung erhalten. Tatsächlich können jedoch auch mittelständische Unternehmen zahlreiche Entwicklungsprojekte fördern lassen – insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau.
Typische Beispiele sind:
- Entwicklung neuer Maschinen und Anlagen
- Optimierung bestehender Produktionsverfahren
- Entwicklung energieeffizienter Technologien
- Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen
- Neue Steuerungs- und Regelungskonzepte
- Prototypenentwicklung
- Versuchs- und Testanlagen
- Experimentelle Entwicklungsprojekte
Gerade Unternehmen wie Hans Binder, die individuelle Trocknungsanlagen entwickeln und kontinuierlich an neuen technischen Lösungen arbeiten, erfüllen häufig die Voraussetzungen für eine steuerliche Forschungsförderung.
BEISPIELE FÜR FÖRDERFÄHIGE ENTWICKLUNGEN
| Projekt | Förderfähig? |
|---|---|
| Entwicklung einer neuen Trocknungstechnologie | ✔ Ja |
| Neuer energieeffizienter Bandtrockner | ✔ Ja |
| Entwicklung eines Prototyps | ✔ Ja |
| Automatisierung einer bestehenden Anlage | ✔ Häufig ja |
| Reine Serienfertigung | ✖ Nein |
| Wartung bestehender Anlagen | ✖ Nein |
Mehr als finanzielle Unterstützung – ein Wettbewerbsvorteil für innovative Unternehmen
Die Forschungszulage bietet Unternehmen nicht nur eine steuerliche Entlastung. Sie schafft vor allem Planungssicherheit für langfristige Innovationsprojekte und erleichtert Investitionen in neue Technologien. Gerade mittelständische Unternehmen können dadurch Entwicklungen realisieren, die ohne Förderung wirtschaftlich deutlich schwieriger umzusetzen wären.
Für Hans Binder bedeutet dies, innovative Technologien gezielt weiterzuentwickeln und Kunden langfristig noch effizientere Lösungen anbieten zu können. Im Fokus stehen dabei insbesondere:
- Steigerung der Energieeffizienz
- Optimierung thermischer Prozesse
- Reduzierung von Betriebskosten
- Verbesserung der Prozesssicherheit
- Nachhaltige Nutzung vorhandener Energie
- Ressourcenschonende Produktionsverfahren
Gerade in energieintensiven Industrien gewinnen diese Aspekte zunehmend an Bedeutung. Unternehmen investieren heute nicht nur in leistungsfähigere Maschinen, sondern vor allem in intelligente Technologien, die Energieverbrauch und Betriebskosten dauerhaft reduzieren.
Warum eine sorgfältige Vorbereitung entscheidend ist
So attraktiv die Forschungszulage auch ist – eine erfolgreiche Antragstellung setzt eine sorgfältige Planung und Dokumentation voraus. Entwicklungsziele, Innovationsgrad, Projektumfang sowie der zeitliche Aufwand der beteiligten Mitarbeiter müssen nachvollziehbar beschrieben werden.
Im Praxisbeispiel von Hans Binder wurde deutlich, dass insbesondere die umfangreiche Dokumentation eine Herausforderung darstellen kann. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Beratern half dabei, den Antragsprozess effizient vorzubereiten und typische Fehler zu vermeiden.
ERFOLGSFAKTOREN FÜR EINE BEWILLIGUNG
- Klare Projektdefinition
- Nachvollziehbarer Innovationsgrad
- Saubere Dokumentation aller Entwicklungsleistungen
- Realistische Zeit- und Kostenplanung
- Technische Beschreibung des Entwicklungsziels
- Lückenlose Erfassung der Projektstunden
Eine frühzeitige Planung erleichtert nicht nur den Förderantrag, sondern schafft gleichzeitig eine strukturierte Grundlage für das gesamte Entwicklungsprojekt.
UNSER TIPP
Unternehmen, die regelmäßig innovative Maschinen oder Verfahren entwickeln, sollten bereits in der frühen Projektphase prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Forschungszulage erfüllt sein könnten. So lassen sich notwendige Dokumentationen von Beginn an in den Entwicklungsprozess integrieren und spätere Nacharbeiten vermeiden.
Häufig gestellte Fragen zur Forschungszulage
Die Forschungszulage ist ein steuerliches Förderinstrument des Bundes, mit dem Unternehmen bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten unterstützt werden. Ziel ist es, Innovationen in Deutschland zu fördern und Unternehmen dabei zu helfen, neue Technologien, Produkte oder Verfahren wirtschaftlich zu entwickeln. Statt eines klassischen Zuschusses erfolgt die Förderung über eine steuerliche Entlastung, wodurch sich die tatsächlichen Entwicklungskosten deutlich reduzieren können.
Grundsätzlich können Unternehmen jeder Größe und nahezu jeder Branche eine Forschungszulage beantragen – vom kleinen Familienunternehmen bis zum international tätigen Industriebetrieb. Entscheidend ist nicht die Unternehmensgröße, sondern ob das jeweilige Entwicklungsprojekt die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt.
Ja. Gerade im Maschinen- und Anlagenbau entstehen häufig individuelle Entwicklungen, Prototypen oder innovative Verfahren, die grundsätzlich förderfähig sein können. Das Praxisbeispiel der Hans Binder Engineering GmbH zeigt, wie die Forschungszulage mittelständische Unternehmen dabei unterstützen kann, innovative Technologien wirtschaftlich umzusetzen.
Je nach Projekt können unter anderem Personalkosten, Eigenleistungen, Aufwendungen für Auftragsforschung sowie weitere gesetzlich definierte Kosten berücksichtigt werden. Welche Aufwendungen tatsächlich förderfähig sind, richtet sich nach den jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen.
Idealerweise beginnt die Planung bereits mit dem Start des Entwicklungsprojekts. Eine frühzeitige Dokumentation aller relevanten Tätigkeiten erleichtert den Antragsprozess erheblich und sorgt dafür, dass wichtige Informationen später vollständig nachvollzogen werden können.
Ja. Die Entwicklung und Erprobung von Prototypen gehört zu den typischen Forschungs- und Entwicklungsleistungen, die – sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind – im Rahmen der Forschungszulage berücksichtigt werden können.
Warum Innovation für Hans Binder weit mehr bedeutet als neue Maschinen
Innovation entsteht nicht erst mit einer völlig neuen Maschine. Häufig sind es die zahlreichen technischen Optimierungen im Detail, die den größten Nutzen für Kunden schaffen. Verbesserte Luftführungen, effizientere Wärmerückgewinnung, intelligente Steuerungssysteme oder optimierte Prozessabläufe können den Energieverbrauch deutlich senken und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit einer Anlage erhöhen.
Genau diesen Ansatz verfolgt Hans Binder seit vielen Jahren. Jede neue Entwicklung wird mit dem Ziel realisiert, industrielle Trocknungsprozesse effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher zu gestalten. Das Ergebnis sind individuelle Anlagenkonzepte, die exakt auf die jeweiligen Anforderungen der Kunden abgestimmt werden.
TYPISCHE ENTWICKLUNGSZIELE BEI HANS BINDER
- Steigerung der Energieeffizienz
- Reduzierung des CO₂-Ausstoßes
- Verbesserung der Wärmerückgewinnung
- Optimierung thermischer Prozesse
- Höhere Anlagenverfügbarkeit
- Individuelle Lösungen für unterschiedlichste Produkte
- Nachhaltige Ressourcennutzung
Passende Trocknungslösungen für unterschiedlichste Branchen
Die kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit fließt direkt in die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche ein. Dadurch entstehen maßgeschneiderte Trocknungslösungen für zahlreiche Industrien und Produkte.
UNSERE ANWENDUNGSBEREICHE
- Schlammtrocknung
- Lebensmitteltrocknung
- Tierfutter
- Holz- und Biomassetrocknung
- Recycling und industrielle Reststoffe
Jede Branche stellt unterschiedliche Anforderungen an Temperaturführung, Energieverbrauch, Durchsatzleistung und Produktqualität. Deshalb entwickelt Hans Binder keine Standardlösungen, sondern individuelle Anlagen, die exakt auf die jeweiligen Prozesse abgestimmt werden.
Quellen & weiterführende Informationen
Dieser Beitrag basiert unter anderem auf dem Fachartikel „Förderfähig dank guter Vorbereitung“, veröffentlicht von der Creditreform München. Darin berichtet Geschäftsführer Hans-Xaver Hiermeier über die Erfahrungen der Hans Binder Engineering GmbH mit der steuerlichen Forschungszulage.
Forschung und Entwicklung sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor im modernen Maschinen- und Anlagenbau. Die Forschungszulage schafft Anreize, innovative Technologien wirtschaftlich voranzutreiben und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Beispiel der Hans Binder Engineering GmbH zeigt, wie staatliche Förderung und unternehmerische Innovationskraft erfolgreich zusammenwirken können.
Über Hans Binder
Hans Binder entwickelt und realisiert industrielle Trocknungslösungen für unterschiedlichste Branchen – von Holz und Biomasse bis hin zu Recycling, Lebensmittel und Industrieanwendungen. Der Fokus liegt dabei stets auf einem ganzheitlichen Ansatz: von der Analyse des Materials bis zur optimal abgestimmten Anlagentechnik.